Allgemeine Informationen
  • Krankheitskategorie Atemwegserkrankungen (nicht Krebs) (BASEC)
  • Studienphase N/A (ICTRP)
  • Rekrutierungsstatus Rekrutierung hat noch nicht begonnen (BASEC/ICTRP)
  • Studienstandort
    Freiburg
    (BASEC)
  • Studienverantwortliche Gaël Grandmaison gael.grandmaison@h-fr.ch (BASEC)
  • Datenquelle(n) BASEC: Import vom 27.05.2026 ICTRP: Import vom 30.05.2026
  • Letzte Aktualisierung 30.05.2026 02:00
HumRes67840 | SNCTP000006801 | BASEC2025-02437 | NCT07264140

Besser atmen durch eine bessere Nutzung von Inhalatoren bei Menschen mit COPD

  • Krankheitskategorie Atemwegserkrankungen (nicht Krebs) (BASEC)
  • Studienphase N/A (ICTRP)
  • Rekrutierungsstatus Rekrutierung hat noch nicht begonnen (BASEC/ICTRP)
  • Studienstandort
    Freiburg
    (BASEC)
  • Studienverantwortliche Gaël Grandmaison gael.grandmaison@h-fr.ch (BASEC)
  • Datenquelle(n) BASEC: Import vom 27.05.2026 ICTRP: Import vom 30.05.2026
  • Letzte Aktualisierung 30.05.2026 02:00

Zusammenfassung der Studie

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine Lungenerkrankung, die das Atmen erschwert. Inhalationsmedikamente sind entscheidend, um die Symptome zu lindern und Verschlechterungen zu verhindern. Dennoch verwenden viele Patienten ihre Inhalatoren nicht richtig: Einige machen Fehler in der Technik, andere haben nicht genug Kraft, um das Gerät zu aktivieren, was die Wirksamkeit der Behandlung verringert. Unsere Studie möchte herausfinden, ob ein personalisiertes Nachsorgeprogramm den COPD-Patienten helfen kann, ihre Inhalatoren besser zu nutzen. Nach ihrer ersten Teilnahme werden die Patienten in zwei Gruppen eingeteilt. Sonderbetreuungsgruppe: Sie haben im Laufe des Jahres mehrere Termine mit einem Physiotherapeuten. Bei diesen Treffen wird überprüft, wie sie die Inhalatoren nutzen, die Kraft ihrer Inspiration mit einem kleinen Gerät gemessen und praktische Erklärungen zur Korrektur von Fehlern gegeben. Falls nötig, kann der Arzt den Inhalator auf ein besser geeignetes Modell umstellen. Reguläre Betreuungsgruppe: Sie setzen ihre normale Behandlung mit ihrem Arzt fort, ohne diese zusätzlichen Termine. Nach 12 Monaten vergleichen wir die beiden Gruppen, um zu sehen, wie viele Patienten ihre Inhalatoren richtig nutzen. Wir werden auch ihren Gesundheitszustand, ihre Therapietreue, ihre Zufriedenheit und die Anzahl der hospitalisationsbedingten Aufenthalte aufgrund von COPD betrachten. Diese Forschung ist nicht invasiv und birgt geringe Risiken: Die Tests (wie das Ausatmen in ein Gerät oder die Verwendung eines Scheininhalators) sind sicher. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, das tägliche Leben von Menschen mit COPD zu verbessern und die Hospitalisierungen zu reduzieren.

(BASEC)

Untersuchte Intervention

Untersuchte Intervention

 

Die Intervention ist ein strukturiertes Programm zur Optimierung der Nutzung von Inhalatoren für Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD). Ziel ist es, die Wirksamkeit der inhalativen Behandlungen zu verbessern, indem die Nutzungsfehler reduziert und die Auswahl des Geräts an die Fähigkeiten jeder Person angepasst wird.

 

Beschreibung der Intervention

 

Die Teilnehmer der Interventionsgruppe erhalten über einen Zeitraum von 12 Monaten drei personalisierte Konsultationen mit einem Physiotherapeuten, zusätzlich zu ihrer regulären Betreuung durch den Pneumologen oder den Hausarzt.

 

Bei jeder Konsultation werden mehrere Aspekte bewertet:

 

Die Inhalationstechnik, mithilfe von Scheininhalatoren, die den vom Patienten verwendeten Geräten entsprechen.

 

Der Spitzeninspirationsfluss (Peak Inspiratory Flow, PIF), gemessen mit dem Gerät In-Check DIAL®, um zu überprüfen, ob die inspiratorische Kraft für den verschriebenen Inhalatortyp ausreichend ist.

 

Das Verständnis und das Vertrauen des Patienten in seine inhalative Behandlung.

 

Wenn Fehler festgestellt werden, erfolgt eine gezielte therapeutische Schulung nach der Methode „teach-to-goal“ (praktische Wiederholung bis zur korrekten Beherrschung der Technik).

 

Bei unzureichendem PIF oder anhaltender Unfähigkeit, das Gerät korrekt zu verwenden, wird eine Empfehlung zur Änderung des Inhalatortyps an den verschreibenden Arzt weitergeleitet.

 

Vergleichsgruppe

Die Kontrollgruppe erhält die übliche Versorgung (Standard of Care), ohne strukturierte Intervention oder zusätzliche physiotherapeutische Konsultationen. Die übliche Versorgung umfasst die regelmäßige Nachsorge durch den Pneumologen oder den Hausarzt, mit Anpassung der Behandlung gemäß der gängigen Praxis.

 

Begründung der Intervention

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass:

 

Ein hoher Anteil von COPD-Patienten kritische Inhalationsfehler macht, die die Wirksamkeit der Behandlungen einschränken.

 

Ein zu niedriger inspiratorischer Fluss einige Inhalatoren, insbesondere Trockenpulverinhalatoren, unwirksam machen kann.

 

Gezielte Schulung und regelmäßige Neubewertung der Technik die Beherrschung der Geräte und die Krankheitskontrolle verbessern können.

 

Diese Intervention kombiniert zum ersten Mal drei wesentliche Dimensionen:

 

Systematische Bewertung der Inhalationstechnik.

 

Objektive Messung des Spitzeninspirationsflusses mit einem validierten Gerät.

 

Therapeutische Schulung und mögliche Anpassung des Inhalators.

 

Nicht-invasive Natur und Sicherheit

 

Die Intervention umfasst keine invasiven Verfahren.

 

Die Verwendung von Scheininhalatoren und die Messung des PIF sind risikofrei.

 

Das Programm ist so konzipiert, dass es in die gängige klinische Praxis integriert werden kann, mit potenziellen direkten Vorteilen für die Teilnehmer (verbesserte Wirksamkeit der Behandlung, Verringerung von Exazerbationen und Hospitalisierungen).

(BASEC)

Untersuchte Krankheit(en)

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

(BASEC)

Kriterien zur Teilnahme
1) Bestätigte Diagnose von COPD durch einen Pneumologen 2) Aktuelle Behandlung mit mindestens einem Erhaltungsinhalator 3) Ambulante Nachsorge im Pneumologischen Dienst des HFR Freiburg (BASEC)

Ausschlusskriterien
1) Unfähigkeit, eine informierte Einwilligung zu geben 2) Unfähigkeit, von der Bewertung des Inhalators aufgrund kognitiver Störungen oder sprachlicher Barrieren zu profitieren 3) Lebenserwartung von weniger als 12 Monaten Lebenserwartung von weniger als 12 Monaten aufgrund einer anderen schweren, nicht mit COPD verbundenen Erkrankung (BASEC)

Studienstandort

Freiburg

(BASEC)

Switzerland (ICTRP)

Sponsor

HFR Fribourg, Fribourg, Suisse

(BASEC)

Kontakt für weitere Auskünfte zur Studie

Kontaktperson Schweiz

Gaël Grandmaison

+41 26 306 23 68

gael.grandmaison@h-fr.ch

Service de médecine interne, Département de médecine interne et spécialités, HFR Fribourg, Suisse

(BASEC)

Allgemeine Auskünfte

+41 26 306 23 68+41 26 306 23 68

gael.grandmaison@h-fr.chgael.grandmaison@h-fr.ch

(ICTRP)

Name der bewilligenden Ethikkommission (bei multizentrischen Studien nur die Leitkommission)

Ethikkommission Waadt

(BASEC)

Datum der Bewilligung durch die Ethikkommission

12.02.2026

(BASEC)


ICTRP Studien-ID
NCT07264140 (ICTRP)

Offizieller Titel (Genehmigt von der Ethikkommission)
Assessing and Improving Misuse of Inhalers in Outpatients with COPD (BASEC)

Wissenschaftlicher Titel
Bewertung und Verbesserung des Missbrauchs von Inhalatoren bei Patienten mit COPD - Die AIMO COPD-Studie (ICTRP)

Öffentlicher Titel
Bewertung und Verbesserung des Missbrauchs von Inhalatoren bei COPD-Patienten in der Ambulanz (ICTRP)

Untersuchte Krankheit(en)
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) (ICTRP)

Untersuchte Intervention
Verhaltensintervention: Physiotherapeutisch geleitetes Inhalator-Optimierungsprogramm (ICTRP)

Studientyp
Interventional (ICTRP)

Studiendesign
Zuteilung: Randomisiert. Interventionsmodell: Parallele Zuweisung. Primärer Zweck: Behandlung. Maskierung: Einfach (Ergebnisbewertung). (ICTRP)

Ein-/Ausschlusskriterien
Einschlusskriterien:

1. Alter >=18 Jahre

2. COPD, bestätigt durch Spirometrie (FEV1/FVC <0,7)

3. Aktuelle Verwendung von mindestens einem Erhaltungsinhalator

4. Nachsorge in der pneumologischen Ambulanz des HFR Fribourg

5. Fähigkeit zur schriftlichen Einwilligung

Ausschlusskriterien:

1. Unfähigkeit zur Einwilligung (z.B. schwere kognitive Beeinträchtigung, fortgeschrittene
psychiatrische Störung, ungelöstes Sprachproblem)

2. Lebenserwartung <12 Monate

3. Vorherrschende andere chronische Lungenerkrankung (z.B. Asthma, Fibrose)

4. Jede Erkrankung, die die Durchführung der Studienverfahren verhindert

5. Laufende Teilnahme an einer anderen interventionalen Studie zur Inhalationstechnik (ICTRP)

nicht verfügbar

Primäre und sekundäre Endpunkte
Anteil der missbräuchlich verwendeten Inhalatoren nach 12 Monaten (ICTRP)

Prävalenz kritischer Fehler in der Inhalationstechnik nach 12 Monaten;Prävalenz unzureichender Peak Inspiratory Flow nach 12 Monaten;Änderung des COPD-Bewertungstests (CAT) Scores;Änderung des klinischen COPD-Fragebogens (CCQ);Änderung der Adhärenz an inhalativer Therapie (TAI Score);Änderung der Patientenzufriedenheit mit Inhalatoren (FSI-10 Score);Änderung des Vertrauens in die Inhalation;Änderung der Lungenfunktionsparameter;Zeit bis zur ersten COPD-Exazerbation;Zeit bis zur ersten schweren COPD-Exazerbation;Zeit bis zur ersten COPD-bedingten Krankenhausaufnahme (ICTRP)

Registrierungsdatum
24.11.2025 (ICTRP)

Einschluss des ersten Teilnehmers
nicht verfügbar

Sekundäre Sponsoren
nicht verfügbar

Weitere Kontakte
Gal Grandmaison, MDGal Grandmaison, MD, gael.grandmaison@h-fr.chgael.grandmaison@h-fr.ch, +41 26 306 23 68+41 26 306 23 68 (ICTRP)

Sekundäre IDs
AIMO-COPD (ICTRP)

Angaben zur Verfügbarkeit von individuellen Teilnehmerdaten
nicht verfügbar

Weitere Informationen zur Studie
https://clinicaltrials.gov/study/NCT07264140 (ICTRP)

Ergebnisse der Studie

Zusammenfassung der Ergebnisse

nicht verfügbar

Link zu den Ergebnissen im Primärregister

nicht verfügbar