Allgemeine Informationen
  • Krankheitskategorie Anderer Krebs , Erkrankungen des Verdauungssystems (nicht Krebs) , Chirurgie (BASEC)
  • Rekrutierungsstatus Rekrutierung läuft (BASEC/ICTRP)
  • Studienstandort
    Basel
    (BASEC)
  • Studienverantwortliche Prof. Dr. med. Beat Müller beat.müller@clarunis.ch (BASEC)
  • Datenquelle(n) BASEC: Import vom 29.12.2025 ICTRP: N/A
  • Letzte Aktualisierung 29.12.2025 16:35
HumRes67398 | SNCTP000006633 | BASEC2025-01877

Hilft eine Ballon-Dehnung am Magenausgang während der Operation, die Genesung nach chirurgischer Speiseröhrenentfernung aufgrund von Speiseröhrenkrebs zu verbessern? – Eine Studie bei Patientinnen und Patienten mit Speiseröhrenkrebs

  • Krankheitskategorie Anderer Krebs , Erkrankungen des Verdauungssystems (nicht Krebs) , Chirurgie (BASEC)
  • Rekrutierungsstatus Rekrutierung läuft (BASEC/ICTRP)
  • Studienstandort
    Basel
    (BASEC)
  • Studienverantwortliche Prof. Dr. med. Beat Müller beat.müller@clarunis.ch (BASEC)
  • Datenquelle(n) BASEC: Import vom 29.12.2025 ICTRP: N/A
  • Letzte Aktualisierung 29.12.2025 16:35

Zusammenfassung der Studie

Wenn Menschen an einem fortgeschrittenen Speiseröhrenkrebs erkranken, wird zur Therapie oft eine größere Operation durchgeführt, bei der ein Teil der Speiseröhre und des Magens entfernt wird. Diese Operation erfolgt heute meist über einen schonenderen, sogenannten „minimal-invasiven“ Eingriff. Nach der Operation haben viele Betroffene (bis zu 40%) Probleme damit, dass der Magen sich nicht richtig entleert. Das bedeutet, dass die Nahrung zu lange im Magen bleibt. Fachleute sprechen dann von einer „verzögerten Magenentleerung“. Diese verzögerte Magenentleerung kann die Genesung verlangsamen, den Krankenhausaufenthalt verlängern und zu Komplikationen wie Erbrechen führen. Wir wollen in dieser Studie herausfinden, ob ein bestimmter Eingriff während der Operation helfen kann, dieses Problem zu verringern. Dabei wird während der Operation mit einem kleinen Ballon das Magenausgangsventil (der sogenannte „Pylorus“) gedehnt. Dieser Ballon wird über eine Kamera (Endoskop) eingeführt. Um herauszufinden, ob diese Methode wirklich hilft, werden wir zwei Gruppen bilden: Eine Gruppe bekommt diese Dehnung des Magenausgangs während der Operation, die andere nicht. Die Einteilung in die zwei Gruppen wird zufällig mithilfe eines Computerprogramms durchgeführt. Ziel dieser Untersuchung ist es zu zeigen, dass diese Ballon-Dehnung den Magen schneller wieder arbeiten lässt. Wenn das gelingt, könnten Patientinnen und Patienten schneller wieder gesund werden, müssten weniger Zeit im Krankenhaus verbringen und erleiden weniger Komplikationen. Die Studie wird in einem großen Schweizer Krankenhaus durchgeführt, das sehr viel Erfahrung mit dieser Art von Operationen hat. Es ist die erste Studie dieser Art, die diese neue Methode während der Operation untersucht.

(BASEC)

Untersuchte Intervention

Bei den Patienten in der Interventionsgruppe wird während der Operation in Vollnarkose auf Endoskopischem Weg ein Ballonkatheter in den Pylorus eingeführt, um die Dilatation des Pylorus durch einen erfahrenen Gastroenterologen durchzuführen. Der Eingriff wird intraoperativ durchgeführt, bevor das Magen-Conduit (was später die neue Speisröhre darstellt) angelegt wird. Der Pylorus wird dann mit einem Standard-Ballondilatationsset auf eine vorbestimmte Größe von 30 mm gedehnt. Der Eingriff wird nach den von unseren Gastroenterologen angewandten Standardtechniken und dem aktuellen Goldstandard in der Therapie der DGCE durchgeführt. Der Studieneingriff wird die Patienten nur geringfügig beeinträchtigen, da der einzige Zusatz für die Studie die Gastroskopie mit Ballondilatation des Pylorus ist. Der Zeitaufwand für diesen Eingriff beträgt ca. 20 - 30min zusätzlich.

(BASEC)

Untersuchte Krankheit(en)

Verzögerte Magenentleerung (Delayed gastric conduit emptying)

(BASEC)

Kriterien zur Teilnahme
- >18 Jahre alt - Histologisch gesichertes Ösophaguskarzinom - Geplannte Operation in Kurativer Absicht mittels minimal-invasiver Ivor-Lewis Ösophagektomie - Vorhandene Zustimmung zur Teilnahme an der Studie (BASEC)

Ausschlusskriterien
- Bereits stattgehabte Speisröhren- oder Magenresektion - Geplante Operation in nicht Kurativer Absicht - ASA Score V (BASEC)

Studienstandort

Basel

(BASEC)

nicht verfügbar

Sponsor

Prof. Dr. med. Beat Müller, University Digestive Health Care Center Basel - Clarunis

(BASEC)

Kontakt für weitere Auskünfte zur Studie

Kontaktperson Schweiz

Prof. Dr. med. Beat Müller

+41 61 777 76 25

beat.müller@clarunis.ch

University Digestive Health Care Center Basel - Clarunis

(BASEC)

Wissenschaftliche Auskünfte

nicht verfügbar

Name der bewilligenden Ethikkommission (bei multizentrischen Studien nur die Leitkommission)

Ethikkommission Nordwest- und Zentralschweiz EKNZ

(BASEC)

Datum der Bewilligung durch die Ethikkommission

16.10.2025

(BASEC)


ICTRP Studien-ID
nicht verfügbar

Offizieller Titel (Genehmigt von der Ethikkommission)
Patients with Esophageal Carcinoma undergoing Minimally Invasive Ivor Lewis Esophagectomy with or without intraoperative Endoscopic Pylorus Balloon Dilatation: A Randomized Controlled Trial Investigating the Benefits of Intraoperative endoscopic Pylorus Dilatation (BASEC)

Wissenschaftlicher Titel
nicht verfügbar

Öffentlicher Titel
nicht verfügbar

Untersuchte Krankheit(en)
nicht verfügbar

Untersuchte Intervention
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Studientyp
nicht verfügbar

Studiendesign
nicht verfügbar

Ein-/Ausschlusskriterien
nicht verfügbar

nicht verfügbar

Primäre und sekundäre Endpunkte
nicht verfügbar

nicht verfügbar

Registrierungsdatum
nicht verfügbar

Einschluss des ersten Teilnehmers
nicht verfügbar

Sekundäre Sponsoren
nicht verfügbar

Weitere Kontakte
nicht verfügbar

Sekundäre IDs
nicht verfügbar

Angaben zur Verfügbarkeit von individuellen Teilnehmerdaten
nicht verfügbar

Weitere Informationen zur Studie
nicht verfügbar

Ergebnisse der Studie

Zusammenfassung der Ergebnisse

nicht verfügbar

Link zu den Ergebnissen im Primärregister

nicht verfügbar