Untersuchung zur besten Vorgehensweise nach einer Immuntherapie bei bösartigen Tumoren des Verdauungstaktes (Speiseröhre, Magen oder Darm) im Frühstadium
Descrizione riassuntiva dello studio
Bei Patientinnen und Patienten mit MMRd/MSI H gastrointestinalen Tumoren im Frühstadium, die
unter einer primären Therapie mit Immuncheckpoint Inhibitoren sehr häufig komplette oder nahezu komplette
Remissionen erreichen, stellt sich zunehmend die Frage, ob eine unmittelbare chirurgische Resektion
wirklich immer notwendig ist.
Mit der RESIST Studie wird die Sicherheit und Wirksamkeit eines strukturierten,
nicht operativen Managements im Vergleich zur etablierten chirurgischen Standardtherapie untersucht.
(BASEC)
Intervento studiato
Teil A umfasst alle Patienten/Patientinnen mit kolorektalem Karzinom, Stadium II oder III , bei denen MMRd/MSI-H bestätigt wurde. Patienten mit Adenokarzinom des Ösophagus und Magenkarzinom können auch eingeschlossen werden. Die Patienten werden unabhängig von der Behandlungsstrategie eingeschlossen, einschließlich derjenigen, die eine Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapie (ICI) oder eine primäre Operation erhalten.
Einer Untergruppe der Patienten/Patientinnen aus Teil A, die ein vollständiges oder nahezu vollständiges Ansprechen auf die ICI-Therapie erreichen, eine Operation vermeiden möchten und von einem multidisziplinären Tumorboard als geeignet für eine nicht-operative Behandlung eingestuft werden, wird die Aufnahme in ein Phase-II-Protokoll zur aktiven Überwachung vorgeschlagen (Teil B).
(BASEC)
Malattie studiate
Bei dieser Studie können Patienten mit lokal fortgeschrittenen, nicht-metastasierten gastrointestinalen Tumoren mit Mismatch-Reparatur-Defizienz (MMRd) oder hoher Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) eingeschlossen werden. Patienten erhalten eine Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapie (ICI) als primäre Behandlung.
Die Behandlungsschemata umfassen eine PD-(L)1-Monotherapie (z. B. mit Pembrolizumab oder Atezolizumab) oder eine Kombinationstherapie mit ICI (z. B. mit Nivolumab und Ipilimumab), die nach Ermessen des behandelnden Onkologen bis zu 6 Monate lang verabreicht wird. Bei nahezu vollständigem Ansprechen kann die ICI-Therapie nach interdisziplinärer Beurteilung auf insgesamt bis zu 12 Monate fortgesetzt werden
(BASEC)
Histologisch bestätigte gastro-ösophageale Karzinome, Kolon- oder Rektumkarzinome, die mittels Immunhistochemie einen Mismatch-Reparaturdefekt (MMRd) aufweisen (Verlust der Immunreaktivität für mindestens eines der folgenden Proteine: MLH1, PMS2, MSH2 und/oder MSH6).
Klinisches Stadium: Nicht-metastasiertes, lokal fortgeschrittenes Stadium, definiert als:
a. cT2–T4, cN0–2, cM0 bei Magen- oder Speiseröhrenkrebs bzw. Rektumkarzinom
b. cT4 und/oder cN+, cM0 bei Kolonkarzinom
Therapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) als primäre Behandlung, entweder als
a. Kombinationstherapie mit ICI (z. B. Anti-PD-1 plus Anti-CTLA-4 wie Nivolumab + Ipilimumab) oder
b. Monotherapie mit ICI (z. B. Pembrolizumab, Atezolizumab oder andere Anti-PD(L)1-Wirkstoffe)
(BASEC)
Criteri di esclusione
1. Rezidivierende Erkrankung: Bekannte Vorgeschichte eines zuvor behandelten gastrointestinalen Tumors mit Rezidiv zum Zeitpunkt des Einschlusses.
2. Metastasierte Erkrankung: Nachweis von Fernmetastasen (M1) zu einem beliebigen Zeitpunkt vor oder während der Immuncheckpoint-Inhibitor-Therapie (ICI).
3. Andere Malignome: Aktives Zweitmalignom (ausgenommen nicht-melanozytärer Hautkrebs oder Zervixkarzinom in situ), das die Studienergebnisse oder die Überwachung beeinträchtigen könnte.
Nur Teil B:
4. Unzureichendes Ansprechen auf ICI: Patienten mit progredienter, stabiler oder partieller Erkrankung, die für eine nicht-operative Behandlung als ungeeignet gelten.
5. Vorbehandlung: Jegliche vorherige systemische Therapie, Strahlentherapie oder Operation aufgrund der aktuellen Kolonkarzinomdiagnose vor der ICI-Behandlung (ausgenommen Biopsie).
6. Medizinische oder psychiatrische Erkrankungen: Schwere Begleiterkrankungen oder psychiatrische Erkrankungen, die nach Einschätzung des Prüfarztes die Fähigkeit des Patienten zur Einhaltung der Protokollvorgaben, einschließlich der Überwachung, beeinträchtigen würden.
7. Logistische Barrieren: Soziale, geografische oder organisatorische Faktoren (z. B. mangelnder Zugang zu regelmäßiger Nachsorge, Unfähigkeit, Überwachungstermine wahrzunehmen), die die Einhaltung des aktiven Überwachungsprotokolls verhindern würden.
(BASEC)
Luogo dello studio
Basilea, Luzern, Altro
(BASEC)
Biel
(BASEC)
Sponsor
St. Clara Forschung AG
(BASEC)
Contatto per ulteriori informazioni sullo studio
Persona di contatto in Svizzera
Prof. Dr. med. Dieter Köberle
+41 61 685 85 85
dieter.koeberle@clutterclaraspital.chSt. Claraspital Kleinriehenstr. 30 4002 Basel
(BASEC)
Informazioni scientifiche
non disponibile
Nome del comitato etico approvante (per studi multicentrici solo il comitato principale)
Commissione d'etica svizzera nord-ovest/centrale EKNZ
(BASEC)
Data di approvazione del comitato etico
25.09.2026
(BASEC)
ID di studio ICTRP
non disponibile
Titolo ufficiale (approvato dal comitato etico)
Research on effective strategies after immunotherapy for mismatch repair-deficient early-stage GI tumors – RESIST study (BASEC)
Titolo accademico
non disponibile
Titolo pubblico
non disponibile
Malattie studiate
non disponibile
Intervento studiato
non disponibile
Tipo di studio
non disponibile
Disegno dello studio
non disponibile
Criteri di inclusione/esclusione
non disponibile
non disponibile
Endpoint primari e secondari
non disponibile
non disponibile
Data di registrazione
non disponibile
Inclusione del primo partecipante
non disponibile
Sponsor secondari
non disponibile
Contatti aggiuntivi
non disponibile
ID secondari
non disponibile
Risultati-Dati individuali dei partecipanti
non disponibile
Ulteriori informazioni sullo studio
non disponibile
Risultati dello studio
Riepilogo dei risultati
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Link ai risultati nel registro primario
non disponibile