Informazioni generali
  • Categoria della malattia Malattie del sistema nervoso (BASEC)
  • Stato di reclutamento reclutamento in corso (BASEC/ICTRP)
  • Luogo dello studio
    Altro
    (BASEC)
  • Responsabile dello studio Dr. med. Gunther Landmann gunther.landmann@paraplegie.ch (BASEC)
  • Fonte dati BASEC: Importato da 03.02.2026 ICTRP: N/A
  • Ultimo aggiornamento 03.02.2026 09:36
HumRes37553 | SNCTP000002678 | BASEC2016-02048

Nervenfaseraktivierung bei neuropathischen Schmerzen

  • Categoria della malattia Malattie del sistema nervoso (BASEC)
  • Stato di reclutamento reclutamento in corso (BASEC/ICTRP)
  • Luogo dello studio
    Altro
    (BASEC)
  • Responsabile dello studio Dr. med. Gunther Landmann gunther.landmann@paraplegie.ch (BASEC)
  • Fonte dati BASEC: Importato da 03.02.2026 ICTRP: N/A
  • Ultimo aggiornamento 03.02.2026 09:36

Descrizione riassuntiva dello studio

Ca. 8% aller Menschen leiden an Nervenschmerzen bzw. in bis 15% aller Patienten, welche operiert wurden, treten Schmerzen nach der Operation auf. Schmerzen beeinträchtigen den Alltag der Betroffenen oft stark. Die Behandlung solcher Schmerzen ist sehr anspruchsvoll, unter anderem auch, weil die zugrundeliegenden Mechanismen nicht vollständig geklärt sind. In dieser Studie wollen wir direkt die Empfindlichkeit von den Nervenfasern, die bei Ihnen Schmerzen verursachen, untersuchen. Bislang wurde die Empfindlichkeit der Nervenfasern mit sehr kurzen und intensiven Strompulsen getestet. In diesem Projekt verwenden wir langsam ansteigende, mit sehr geringer Intensität applizierte, aber länger andauernde Stromreize. Nach unseren Vorergebnissen sind diese Stromreize viel besser geeignet, um die „Schmerznerven“ zu aktivieren. Deshalb hoffen wir, mit dieser Methode eine mögliche Überempfindlichkeit von „Schmerznerven“, welche Ursache für Ihren chronischen Schmerz sein könnte, besser erfassen zu können. Wenn uns dies gelingt, stünde uns ein Untersuchungsverfahren zur Verfügung, dass die Ursache von Schmerzen in einer Untergruppe von Patienten mit chronischen Schmerzen aufdecken könnte. Für diese Patienten besteht möglicherweise eine sehr gute Chance, dass eine lokale Behandlung mit einem Schmerzmittel über die Haut erfolgversprechend ist. Dieses Untersuchungsverfahren könnte also auch von grosser Bedeutung sein, die Wirksamkeit dieser lokalen Therapien bei der Behandlung chronischer Schmerzen einfach zu überprüfen. Für die Gruppe der Probanden mit schmerzhaften Narben nach Operationen wollen wir zusätzlich die Empfindlichkeit der Narben auf verschiedene natürliche Reize (Berührung, Temperatur) untersuchen. Solche Messungen werden bereits für verschiedene andere Patientengruppen mit Schmerzen empfohlen und verwendet. Dieses Projekt wird so durchgeführt wie es die Gesetze in der Schweiz vorschreiben. Die zuständige Ethikkommission hat dieses Projekt geprüft und bewilligt.

(BASEC)

Intervento studiato

Die Untersuchungen werden an einem Tag durchgeführt. Zuerst findet eine körperliche Untersuchung durch einen Neurologen statt (ca. 60 Minuten). Anschliessend folgt eine Messung mit elektrischen Reizen und die Bestimmung der Hautdurchblutung (ca. 30 Minuten).

 

Bei den Patienten mit Schmerzen im Bereich der Operationsnarbe werden weitere Messungen zur Bestimmung der Empfindungsschwelle auf natürliche Reize (Berührung, Temperatur) und der Nervenleitgeschwindigkeit (ca. 2 Stunden) durchgeführt.

 

Abschliessend erfolgt in beiden Gruppen die Applikation eines Schmerzpflasters auf die Haut des schmerzhaften Körperareals

 

Beschreibung der Einzelmessungen:

1. Bestimmung der Empfindlichkeit auf einen einzelnen elektrischen Reiz mit wellenförmigem Kurvenverlauf

Die elektrische Reizung ist völlig ungefährlich und am Menschen zugelassen. Über 2 kleine auf der Haut gehaltene Drähte werden Einzelreize mit einer Intensität von 0.2 – 0.4 – 0.8 – 1 mA gegeben. Die höchste Reizstärke entspricht dabei dem Strom, mit dem herkömmliche Mobiltelefone geladen werden (1 Milliampere, mA). Wir werden immer mit der niedrigsten Reizstärke (0.2 mA) beginnen, die sie wahrscheinlich nicht spüren werden und dann die Reizstärke in so kleinen Schritten erhöhen, dass jeweils nur ein geringer Anstieg der Empfindungsstärke zu erwarten ist. Die stärkste Intensität (1 mA) kann als ein leichtes Stechen, Piksen oder Brennen empfunden werden. Die Intensität der Empfindung geben Sie bitte auf einer Zahlenskala von 0 (kein Schmerz) bis 10 (maximal vorstellbarer Schmerz) an. Die Untersuchung wird in der schmerzhaften und einer nicht-schmerzhaften Körperregion durchgeführt und nimmt insgesamt ca. 10 Minuten in Anspruch.

 

2. Bestimmung der Empfindlichkeit auf wiederholte elektrische wellenförmige Reize

Dazu werden 10 elektrische Reize über 2 kleine auf der Haut gehaltener Drähte (s.o.) gegeben. Die Reize sind zunächst so schwach (0.05 mA), dass sie nicht gespürt werden. Danach wird der Strom etwas erhöht (0.1 – 0.2 – 0.4 mA) und die Intensität Ihrer Empfindung abgefragt (Zahlenskala von 0 bis 10, s.o.). Die geringste Intensität (0.05 mA) wird, wenn überhaupt, als leichte Berührung wahrgenommen, die stärkste Intensität (0.4 mA) kann als ein leichtes Stechen oder Brennen empfunden werden. Anschließend werden wir die Stromintensität, die Sie als gerade eben schmerzhaft empfunden haben, für 1 Minute applizieren und die Schmerzintensität (Zahlenskala von 0 bis 10, s.o.) in regelmäßigen Abständen abfragen. Diese Untersuchung wird in der schmerzhaften und einer nicht-schmerzhaften Körperregion durchgeführt und insgesamt ca. 20 Minuten in Anspruch nehmen.

 

3. Bestimmung der lokalen Durchblutungsänderung nach elektrischer Reizung mit Laser-Verfahren

Bei diesem Verfahren tastet ein Laserpunkt die Haut berührungslos und schmerzfrei ab. Dabei wird ein farbcodiertes Bild der Hautdurchblutung erstellt, welches nach der Untersuchung ausgewertet wird. Die Qualität der Bildaufnahme, und damit die Aussagekraft der Bildauswertung ist besonders empfindlich gegenüber Bewegungen. Deshalb werden wir die untersuchte Körper-Region während der Untersuchung in einem gepolsterten Vakuumkissen fixieren.

 

4. Schmerzpflaster

Abschließend wird ein Pflaster mit einem Schmerzmittel (Lokalanästhetikum) auf die schmerzhafte Körperstelle angebracht und Sie werden gebeten, uns die Änderung Ihrer Schmerzempfindung am nächsten Tag telefonisch mitzuteilen.

 

Weitere Messungen für die Gruppe mit Schmerzen an der Operationsnarbe:

 

LEP (Laser-evozierte Potentiale)

Durch ein Laserverfahren werden Schmerzsensationen ausgelöst, um die Leitfähigkeit und Leitgeschwindigkeit von Schmerzfasern zu messen. Dazu werden die Hirnströme gemessen, um zu sehen, wann der Schmerzreiz im Gehirn ankommt.

 

QST (Quantitative Sensorische Testung)

Beim QST werden verschiedene Nervenfasern der Haut gegenüber natürlicher Reize getestet, um Veränderungen des Temperatur-, Druck-, Schmerz- und Berührungsempfindens festzustellen.

(BASEC)

Malattie studiate

Patienten mit neuropathischen Schmerzen und Patienten mit chronischen postoperativen Schmerzen im Gebiet der Operationsnarbe

(BASEC)

Criteri di partecipazione
2 zu untersuchende Gruppen (1) Patienten mit neuropathischen Schmerzen (2) Patienten mit chronischen postoperativen Schmerzen Einschlusskriterien für alle Gruppen - Alter: 18 bis 65 Jahre - Verständnis der deutschen Sprache für Fragebögen (1) Wahrscheinliche bzw. sichere neuropathische Schmerz nach der Definition Finnerup 2016 (2) Vorliegen eines Chronischen postoperativen Schmerzes (Definition Macrae 1999) nur im Bereich der Operationsnarbe (BASEC)

Criteri di esclusione
Ausschlusskriterien für alle Gruppen: - Schwere psychiatrische Erkrankung, welche einer stationären Behandlung bedarf bzw. welche die Teilnahme an der Studie beeinträchtigt (3) Jegliche Schmerzkrankheit bzw. jegliche neurologische Erkrankung ausser der Einschlussdiagnose (BASEC)

Luogo dello studio

Altro

(BASEC)

Nottwil

(BASEC)

non disponibile

Sponsor

Gunther Landmann

(BASEC)

Contatto per ulteriori informazioni sullo studio

Persona di contatto in Svizzera

Dr. med. Gunther Landmann

041 939 4925

gunther.landmann@paraplegie.ch

Swiss Paraplegic Center

(BASEC)

Informazioni scientifiche

non disponibile

Nome del comitato etico approvante (per studi multicentrici solo il comitato principale)

Commissione d'etica svizzera nord-ovest/centrale EKNZ

(BASEC)

Data di approvazione del comitato etico

09.02.2017

(BASEC)


ID di studio ICTRP
non disponibile

Titolo ufficiale (approvato dal comitato etico)
Selektive Aktivierung unmyelinisierter Nervenfasern der Haut durch langsam depolarisierende transkutane elektrische Reize bei Patienten mit neuropathischen Schmerzen und chronischem postoperativem Schmerz (BASEC)

Titolo accademico
non disponibile

Titolo pubblico
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Malattie studiate
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Intervento studiato
non disponibile

Tipo di studio
non disponibile

Disegno dello studio
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Criteri di inclusione/esclusione
non disponibile

non disponibile

Endpoint primari e secondari
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non disponibile

Data di registrazione
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Inclusione del primo partecipante
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Sponsor secondari
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Contatti aggiuntivi
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ID secondari
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Risultati-Dati individuali dei partecipanti
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Ulteriori informazioni sullo studio
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Risultati dello studio

Riepilogo dei risultati

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Link ai risultati nel registro primario

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